Reise blog von Travellerspoint

Chiloe

overcast 24 °C
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Es geht weiter auf unserer Reise in Richtung Süden. Unser Ziel ist Ensendada ein kleines Dorf am Lago Llanquihue wo wir Claudia, eine "Exilschweizerin" besuchen wollen. Es sind dann auch nur 19 Stunden im Bus bis nach Puerto Montt. Claudia schreibt uns, dass bei ihnen gerade viel Betrieb ist und wir beschliessen erst mal auf die Isla Chiloe zu fahren. Wir haben von der Insel schon einiges gehört. Die Menschen sollen sehr wortkarg und die Natur unglaublich schoen sein.
Unser Ziel ist der Parque National Chiloe...genauer gesagt der Campingplatz mittendrin. Es klingt so, sieht so aus und fühlt sich so an wie Urwald. Vermuten wir zumindest, denn im Dschungel waren wir ja auch noch nie. Der Strand im Park ist wunderschön, weitläufig und natürlich, der schmale Weg dorthin durch den verwachsenen Wald wie in einem Märchen.
Nach zwei Nächten im Nationalpark gings weiter. Wir wollen uns noch den Norden der Insel anschauen. Allerdings hatten wir keine Informationen wo es Campingplätze gibt. Also einfach mal den Busfahrer fragen. So einfach war das aber nicht. Es sammelten sich weitere Busfahrer und Passanten und jeder hatte zu unserer Frage etwas zu sagen. Schlussendlich stiegen wir in den Bus ein, in der Hoffnung der Busfahrer ist nach zehn Minuten Brainstorming ausreichend informiert. Er setzte uns bei einer freundlichen Familie ab, wo wir im Garten campen konnten. Wir wurden zum Essen eingeladen und trotz Sprachbarriere konnten wir uns so más o menos verständigen.
Das erste Erkunden der Umgebung zeigte, das wir uns oberhalb der wunderschoenen Bucht Puñihuil befanden unweit der Islas de Pingüinera. Es war perfekt. Im Zweifel halt einfach mal den Busfahrer fragen! Pingüinera ist ein schöner Strand, allerdings uebersäht von Touris die alle auf kleine Boote strömen, um für einige Minuten und viel zu viele Pesos näher an die Pinguine heranzukommen. Dagegen ist unsere Bucht ein besonnener Ort, an dem nur einige Fischer arbeiten und einheimische Algen einsammeln. Leider oder glücklicherweise ohne Pinguine.

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Camping im Nationalpark Chiloe

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Maerchenwald

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Die Inseln der Pinguine

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Puñihuil en la noche

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Eingestellt von broschizzl 06:26 Archiviert in Chile Kommentare (0)

Cajon del Maipo

sunny 25 °C
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Unser schöner Campingplatz mit eigenem Dach, Tisch, Bänken, Regalen, Grill und persönlicher Wasserstelle

Nach unserem missglücktem Kletterversuch in Las Chilcas landeten wir im Cajón del Maipo in der Nähe von Santiago auf einem sehr liebevoll eingerichtetem Zeltplatz, wo wir uns ein paar Tage niederliessen, um nach unserer Schnellstrassen-Odysee wieder Reiselust zu entwicklen und dem "nahegelegenen" Klettergebiet einen Besuch abzustatten. Es kostete uns dann auch nur zwei weitere Tage um herauszufinden, wie man es erreicht. Der Bus dahin fährt nämlich nur einmal am Tag hin und einmal zurück. Warum das so ist, merkten wir während der Fahrt. Die Strassen bzw. die Wege, auf denen uns der Bus weiter ins Gebirge brachte, würde man in Europa kaum mit dem Auto passieren.
Überspühlte Schotterwege wechselten sich ab mit extrem staubigen Passagen und schmalen Holzbrücken. Allein diese Strecke in einem überfüllten Bus zu befahren war schon ein Erlebnis. Entschädigt wird man dann durch die atemberaubende Berglandschaft.
Alptälern nicht ganz unähnlich zeichnete sich das Tal, in dem wir nun standen, durch die Vielzahl von Gesteinsarten und -formationen aus, die ihm einen wilden und abgeschiedenen Charakter verleihen. In dieser kargen Landschaft verbringen wir einen wunderschönen Tag im Klettersektor "La Mina" mit einigen Mate trinkenden Chilenos, bevor wir uns am Abend mit dem Bus wieder auf den Rückweg zum Zeltplatz und damit auch in Richtung unseres nächsten Zieles der Isla Chiloe machten.

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trübes Wasser aus der Gips-Mine und klares Bergwasser treffen aufeinander

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Der Aufstieg zum Sektor "La Mina" in atemberaubender Landschaft

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Links im Bild "La MIna" spannend und gut gesichert mit zum Teil grossen Runouts vorm Umlenker

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Apres Climbing

Eingestellt von broschizzl 06:29 Archiviert in Chile Kommentare (1)

Vom Klettertag zur Schnellstrassenbaustellenbesichtigung

sunny 30 °C
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Heute war der Tag des Abschieds von Valparaiso und wir freuten uns auf ein paar Klettertage in Las Chilcas. Nichts ahnend das es etwas anders kommen sollte, sind wir für lokale Verhältnisse recht zeitig aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und stiegen kurz vor elf in den Bus nach Norden. Während der anderthalbstündigen Busfahrt wurde die Landschaft bergiger, die Vegetation spärlicher und die nicht bebauten Flächen grösser.
Kurz verwundert waren wir, als uns der Beifahrer des Busses zu verstehen gab, das wir nun die von uns angesteuerte Haltestelle in der Nähe von Llaillay erreicht hätten und diese direkt auf der Panamericana lag.

Die Panamericana ist die Gesamtheit der Schnellstraßen, die von Norden nach Süden auf 48000km durch ganz Amerika führen. In dem Streckenabschnitt wo wir uns befanden sind 100km/h erlaubt, woran sich aber wenig gehalten wird.

Wiedereinmal half uns auch der erste Chilene den wir ansprachen sehr zuvorkommend den richtigen Bus ins Zentrum der Kleinstadt zufinden. Das wir hier schon etwas weiter weg vom Strom der Touristen entfernt waren, merkte man an den neugierigen Blicken und dem Fehlen von Personen die der englischen Sprache mächtig sind. Aber das wollen wir ja auch: spanisch sprechen und an Orte gelangen die sich auch fremd anfühlen. Also Essen und Wasser für zwei Tage besorgen, auf ins nächste Restaurant, zur letzten Stärkung das Tagesmenü bestellen (Pollo con Pasta) und erfragen wie man den nach Las Chilcas kommt. Wie empfohlen wenden wir uns an den Fahrer eines der Collectivos. Das der Preis, der uns genannt wird, dafür vielleicht etwas zu hoch ist, realisieren wir erst als wir drin sitzen und der Fahrer das Schild, welches alle Collectivos auf dem Dach haben, abmontiert. Aber egal, es geht ja zum Klettern und dafür lohnt sich das allemal.
Zehn Minuten später stehen wir zum zweiten mal an diesem Tag auf der Panamericana und unser Fahrer erklärt uns, das wir nach der nächsten Kurve, hinter dem Hügel das Klettergebiet finden. Leider finden wir da nicht nur die spannend aussehenden, gut gesicherten Routen in solidem Konglomerat sondern leider auch eine sehr betriebsame Strassenbaustelle. Direkt vor dem ersten Fels stochert gerade ein Bagger scheinbar wenig motiviert in einem Haufen Steine. "Sch@#%e!"
Hier hatten wir also vor zu Campen, zwischen LKWs, Baggern und orange bekleideten, fragend schauenden Arbeitern. Das es direkt neben der Autobahn nicht unbedingt ruhig werden würde, war von vornherein klar gewesen aber dieses an Ungemütlichkeit kaum zuübertreffende Treiben, brachte uns nun dazu unsere Pläne zuverwerfen und weiter zuziehen. Das Problem vor dem wir nun standen, war der Weg zum nächsten Bus.
Hinter uns in Richtung Llaillay lagen jetzt schon einige Kilometer Schnellstrasse und vermutlich war es da ziemlich schwierig jemand zum anhalten zubewegen, der uns hätte zurück bringen können. Aber wie wir aus unsere Internetrecherche wussten, sollte vor uns in Richtung Santiago noch das Dorf Las Chilcas liegen und da sollte es ja auch einen Bus geben. Einer der Arbeiter dem wir danach fragten meinte " Las Chilcas ... laufen? Ja...aber vorsichtig." Also haben wir unsere überschüssigen Wasserreserven entleert und sind entlang der Panamericana nach Süden aufgebrochen. Das Las Chilcas kein Dorf sondern der Pass ist, auf dem wir in diesem Moment standen, haben wir nach einigen Kilometern im Gespräch mit einigen weiteren Arbeitern dann auch gemerkt. Diese waren zwar sehr verwundert und haben uns sogar Wasser angeboten aber fanden den Spaziergang durch eine ca. 5 km lange Schnellstrassenbaustelle wohl weniger ungewöhnlich als wir selbst und hielten uns auch nicht auf. Auch die Sonne lies sich von unseren Bemühungen, einen Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr zuereichen, wenig stören und strahlte fröhlich weiter vom wolkenlosen Himmel herab. Zumindest war der grosse Teil des ungewöhlichen Wanderwegs, zur Bushaltestelle am Ende der Baustelle, durch Betonblöcke von den zahlreichen Autos und LKWs getrennt. Es waren am Ende nur ca. 500m die wir wir auf dem Standstreifen laufen mussten und auch nur ca. 200m auf dem auch dieser fehlte. Dann ließ es das Gelände endlich zu die Straße zu verlassen und vorbei an einigen Eukalyptusbäumen die Haltestelle zuerreichen. Wir waren wirklich glücklich als wir unbeschadet im Bus saßen und uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel dem Cajón del Maipo waren.

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Gleich hinter dieser Kurve...Freude...Fels...erwartungsvolle Spannung...
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...ah nein, doch nur ne Baustelle.
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Bester Laune trotz misslicher Lage
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Endlich der ersehnte Hinweis auf das Ende diese Odysee

Eingestellt von broschizzl 10:00 Archiviert in Chile Kommentare (1)

Valparaiso

sunny 32 °C

Die zweite Station unserer Reise erreichen wir nach 2,5 Stunden Busfahrt. Das bunte Valparaiso.
Es gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Valparaiso besteht aus Häuseransammlungen, die sich über 45, zum Meer hin stark abfallende Hügel, erstrecken.
1536 wurde die Stadt mit dem Hafen gegründet und 1818 wurde Valparaiso zum wichtigsten Hafen an der Pazifikküste. Auch Schiffe der Marine liegen hier vor Anker. Allerdings ist es strengstens untersagt die grauen Monster abzulichten.
Valparaiso ist voller Kreativität. Die bunten Häuser und die unzähligen Strassenhunde gehören ebenso zur Stadt wie die vielen Strassenkünstler. Sie jonglieren während der Rotphasen an Ampeln oder auf den vielen Plazas. Andere machen Musik oder führen kurze Theaterstücke auf.
An vielen Ecken stehen kleine Buden die alles mögliche verkaufen, neben Strassenhändlern die jeweils nur ein Produkt feilbieten z.B. Toilettenpapier, Zigaretten oder Schnürsenkel. Valparaiso ist sehr lebendig.
Für die Micros (sowas wie Stadtbusse) existieren keine Fahrpläne und auch Haltestellen sind selten. Wer einsteigen will winkt. Es ist gar nicht so einfach bei diesen Geschwindigkeiten zu erkennen, wohin welche Micro fährt und nicht selten steigt man aus dem noch fahrenden Bus wieder aus. Wenigstens bremsen sie dafür etwas ab. Colectivos (taxiähnliche Autos) sind ein weiteres Fortbewegungsmittel. Sie fahren immer die gleiche Strecke und nehmen jeweils 4 Personen mit. Sind sie voll fahren sie los.
Als wir in Valparaiso ankommen ist die Stadt im Ausnahmezustand. Die Rally Dakar endet heute hier, wie man uns erklaert. Was für ein Spektakel. Dennoch ist unsere Unterkunft schnell gefunden. Wir werden herzlich begrüsst von Javiera und Benjamin. Ein junges Pärchen "muy amable". Dann sind da noch Mocca und Lukas, die beiden ehemaligen Strassenhunde. Sie hatten Glück und fanden hier ein zu Hause. Ausserdem wohnen Josuha aus Australien und Ramon aus Spanien hier. Wir kochen und essen gemeinsam. Wir fühlen uns ein paar Jahre zurück versetzt, WG Leben und zur Schule gehen. Nach einer Woche raucht uns schon ganz schon der Kopf und wir sind froh am Wochenende etwas Abwechslung zu haben.
Gemeinsam mit Ramon und seinen Neurowissenschaftlerfreunden besuchen wir den Nationalpark la Campana. Auf den Spuren von Darwin gehts in glühender Hitze auf den höchsten Berg der Gegend.
Da Benjamin ein grosser Fan von klassischer Musik ist, kommen wir auch in den Genuss der ersten live Mozart Symphonie unserers Lebens. Wer hätte das gedacht? Hier in Chile....
Wir besuchten eines der Häuser des Dichters, Botschafters, Sammlers und Nobelpreistraegers Pablo Neruda. Es ist als Museum für jedermann zugänglich. Viele seiner Sammlerstuecke sind noch im Haus. Fast die komplette zum Meer ausgerichtete Fassade besteht aus Fenstern. Dieser Ausblick ist inspirierend.
Wir verbringen auch zwei tolle Tage am Strand mit Tashi, Lorena, Nyma, Siro und Miguel (unsere Freunde aus der Schweiz). Ausserdem werden wir von Ihnen zum Grillen bei Ihren in Valparaiso lebenden Grosseltern eingeladen. Que bueno asado. WOW! Zwei grosse Grills voll mit Fleisch. Geladen wurden wir auf um Acht. Essen gabs dann aber erst gegen elf. Nur eines der Beispiele an denen wir merken, dass die Zeit hier etwas anders läuft als bei uns in Mitteleuropa. Das haben wir schnell begriffen. Es ist normal, dass man auf einen Freund oder die Micro ne halbe Stunde wartet. Wir schmieden nun Pläne für unsere weitere Reise und lassen uns überraschen was die nächsten Wochen so bringen werden.

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Ein kleiner Teil der Hügel von Valparaiso
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Ein Haus nur für Friseure :)
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Casa Pablo Neruda
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Cerro La Campana - der erste Gipfel
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Aufstieg bei 32 Grad
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Der Hafen
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Seehunde im Hafenbecken

Eingestellt von MichèleS. 13:59 Archiviert in Chile Kommentare (1)

Santiago de Chile

sunny 28 °C
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Nach einem doch recht angenehmen Zwei-Stunden-Flug von Zürich nach Madrid, hat bei der Landung zwar die Bordbeleuchtung geflackert, aber vor lauter Vorfreude war uns das auch egal. Nach zwei Stunden warten und Burger essen in Spanien, ging es dann endlich über den grossen Teich. Dreizehn Stunden mit kalter Lasagne oder wahlweise kaltem Hühnchen. Genau so lang gab es auch anstatt des normalen Unterhaltungsprogramms die Bilder der Heckkamera des Flugzeugs zu sehen, was ja eigentlich ganz interessant sein kann, nur bei einem Nachtflug recht sinnfrei ist. Aber sicher gelandet sind wir dann schlussendlich doch.

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Endlich Ankunft in Santiago. Knack. Beine wieder ausgestreckt.
Wir hatten uns vorgenommen den Weg zum Hostel, zur Schonung unseres Reisebudgets, mit den Micros (wie die Chilenos ihre Buse nennen) und der Metro zurückzulegen und damit auf die wohl oft überteuerten Taxis zu verzichten. Unter ständigem Wiederholen der Worte: "No Taxi!" kämpften wir uns durch die Horde der energisch winkenden Fahrer der selbigen zum Bus ins Zentrum durch und wechselten dort in die Metro. Als wir nach wenigen Stationen dann die letzten Meter zu Fuss zum Hostel gingen, begegnete uns freudestrahlend und weltoffen auch gleich der erste Sonnenbrand.

Die vielen Menschen, bei denen wir uns nach dem Weg erkundigten, waren nicht nur freundlich und hilfsbereit. Sie machten uns auch gleich auf ein grösseres Problem mit unseren Spanischkenntnissen aufmerksam. Wir könnnen zwar ganz gut Fragen in akzentbehafteten und gebrochenem Spanisch stellen aber bei der Antwort mehr als die Richtung der zeigenden Hände zu verstehen, war uns leider nicht möglich.
Phuuuuu. Sprechen die Menschen hier wirklich Spanisch???. "No entiendo. Hablas màs despacio, por favor". Wir erinnern uns an die Spanischlehrerin der Migro-Klubschule: "Merkt euch diesen Satz ihr werdet ihn brauchen."

Aber irgendwie sind wir dann doch ans Ziel gekommen und auch bis ins etwas ausserhalb gelegene Klettergebiet haben wir uns zwei Tage später durchgefragt. Nach und nach haben wir dann auch erfahren und gesehen, dass wir wohl in einem Viertel von Santiago abgestiegen sind, in dem man nachts als "Gringo" besser drin bleibt. Und so geniessen wir die warmen Abende auf der Dachterrasse des Hostels mit Wein, Chips und Verkehrslärm.
Wie uns von unserer Freundin Madelein später gesagt wurde, soll es wohl auch nicht ratsam sein mit einem Stadtplan in der Hand irgendwo rumzustehen. Damit würde man sich scheinbar als leichtes Opfer für Trickdiebe zu erkennen geben. Ähnliches hören wir auch von anderen aber passiert ist uns bisher nichts. Wir fühlen uns weiterhin sicher, planen die nächsten Tage und buchen einen Sprachkurs im zwei Stunden entfernten Valparaiso.

Nach drei Tagen akklimatisieren in Santiago, hatten wir dann aber auch genug von der Stadt. Wir haben schnell gemerkt das die Smog-Wolke wohl nicht so schnell ihre Verwandten in Buenos Aires besuchen wird und daher weiterhin wie ein undurchdringbares Tuch über der Stadt liegt und die Luft stickig und heiss werden lässt.

Also Rucksäcke wieder gepackt und auf in den Bus ins bunte Valparaiso.

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Nein, kein Baum eine blühende Agave!
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Streetart in Santiago
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Terremoto (zu deutsch Erdbeben) con Madeleine
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Metro en Santiago

Eingestellt von broschizzl 10:05 Archiviert in Chile Kommentare (3)

Und prost und tschüss

overcast 10 °C
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Eingestellt von broschizzl 08:59 Archiviert in Schweiz Kommentare (4)

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