Reise blog von Travellerspoint

Cuenca

sunny 25 °C
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Die Stadt liegt im Süden von Ecuador. Sie wirkt gemütlich und überschaubar. Wir schlendern über den Blumenmarkt, vorbei am Hutmacher (repariert Panamahüte, welche entgegen des Namens aus Ecuador stammen!) in die schöne Altstadt. Auf der Plaza stehen riesige Palmen. Es geht ruhig zu und her. Einige Schuhputzer sind unterwegs. Einer davon ist bestimmt nicht älter als elf und sein Kunde vielleicht vier Jahre jünger. Im Museo del Arte Moderno, gibt es zur Zeit leider nicht besonders viel zu sehen. Obwohl...vielleicht ist auch die Abwesenheit von Austellungsstücken Ausdruck einer besonders reduzierten modernen Kunst. In der weitläufigen Anlage sind nur zwei von etwa dreissig Räumen mit Bildern ausgestattet. So machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Camping. Ganz in der Nähe besuchen wir noch den Mercado Libre. Hier gibt es Unmengen an Bananen und Früchte- und Gemüsesorten, die wir in unserem Leben noch nie gesehen haben. Eine Frau bietet uns an, die Tomate del arbol (Baumtomate oder Tamarillo zu deutsch) zu kosten. So sauer dass es einem die Zehennägel hochrollt. No, es no muy rico! Als Saft müsse man die Frucht geniessen. Wir denken es ist einiges an Zucker von Nöten um den Saft geniessbar zu machen.
Ganz in der Nähe von Cuenca kommen wir auch wiedereinmal in den Genuss von Fels. Das Klettergebiet mit dem grössten Sportkletterpotenzial von Ecuador erstreckt sich an einem etwa 100 Meter langem Felsband, an welchem ca. 20 Routen eingebohrt sind. Definitiv wäre hier in Europa das 5-fache an Routen erschlossen, wo die Felsqualität doch genial ist. So genügten jedoch zwei Tage um die für uns interessanten und vom Material her sicheren (keine Rostigen Haken und Schrauben) Wege zu klettern.

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Eingestellt von broschizzl 14:14 Archiviert in Ecuador Kommentare (0)

Bosque Petrificado de Puyango

sunny 24 °C
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Unser erstes Ziel in Ecuador war der versteinerte Wald von Pyango. Unser Plan: Wir überqueren die nur wenige Kilometer entfernte Grenze nach Ecuador, tanken noch schnell und sind dann kurz nach Mittag am Ziel. Aber es kommt ja ersten immer anders und zweitens als man denkt. Der Grenzübergang, der früher als einer der schlimmsten in Südamerika galt, hat sich glücklicher Weise verändert und wir konnten die Formalitäten für uns und das Auto in aller Ruhe und schnell hinter uns bringen.
Da der Diesel in Ecuador nur ein Viertel von dem kostet (1 Gallone=fast 4 Liter für 1$), was in Peru dafür veranschlagt wird, wollten wir erst nach der Grenze tanken und dementsprechend leer war auch unser Tank. An der ersten Tankstelle sagte man uns es gibt nur Diesel für die Cooperative. Das kannten wir schon aus Paraguay und fuhren weiter. An der nächsten hiess es, wir haben kein Diesel aber 10km weiter bekommt ihr welchen.
10km später bekamen wir zu hören, das es 20km weiter erst Diesel gibt. Da die Reserveleuchte im Auto schon geraume Zeit leuchtete waren uns die 20km zu heikel und wir fuhren wieder zurück. Eine Tankstelle haben wir auf der Gegenspur ja noch gesehen. Da der obligatorische Tankwart nirgends zu sehen war, parkten wir an der Tanksäule und warteten. In der Zwischenzeit kamen auch noch Einheimische und stellten sich, wundersamer Weise, ganz brav hinten an. Nach 10 Minuten kam ein Security aus dem Gebäuder der Tankstelle und teilte uns mit, das Ausländer im Bereich der Grenze keinen Diesel bekommen. Mittlerweile hatten wir unsere Situation auch schon den anderen Warteten erklärt, welche viel mehr Verständnis aufbrachten als der Security und die Tankstellenfachkraft, welche sich nun ebenfalls aus dem Gebäude bequemte. Wir wurden aufgefordert doch bitte die Säule freizugeben und am Rand zu parken. Aber wir wussten, wenn wir die Säule freimachen, verlieren wir unser Druckmittel. Also blieben wir stehen und erklärten wieder und wieder, das wir nicht weiterfahren können. Gar nicht so schlecht unser Spanisch! :) Bis es dem Tankwart zu bunt wurde und er uns genau 2 Gallonen Diesel für 2$ verkaufte. Mit diesen 8 Litern konnten wir nun endlich, in eine Richtung in die wir eigentlich gar nicht wollten, weiterfahren um die Grenzzone zu verlassen. Wo wir dann für 15 Dollar!!!! den Tank füllten. Am Ende des Tages gegen 17 Uhr, mit etwa 4 Stunden Verspätung, erreichten wir unser Ziel und suchten uns einen Schlafplatz.

Der versteinerte Wald an sich war dann nicht sooo aufregend. Kann man ja von baumförmigen Steinen, die mal Bäume waren auch nicht erwarten. Aber es gibt auf der Welt nicht noch einen versteinerten Wald in dieser Grösse und wir können nun sagen: " Wir waren da!!". Als erste Gäste an diesem Samstag morgen bekommen wir sogar eine Privatführung (die meisten Besucher kommen wohl erst Mittags). Auf einem sehr angenehmen Spaziergang durch den Wald bekommen wir viele Infos über die Natur, die Tiere, die Bäume die jetzt keine mehr sind und das Meer, dass es hier einmal gegeben hat. Im Museum des Parks kann man doch viele sehr schöne Fossilien von den früheren Wasserbewohnern bewundern.
Kurz vor Mittag sind wir dann auch schon durch mit der Besichtigung und beschliessen gleich noch weiter nach Cuenca zu fahren. Bisher waren 250km eine furchtbar weite Strecke, die auch schon mal einen ganzen Tag dauern konnte, aber die Strassen in Ecuador sind viel viel besser als in den südlicheren Ländern und wir sind guter Dinge das es hier schneller läuft.

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Eingestellt von broschizzl 13:13 Archiviert in Ecuador Kommentare (0)

und noch einmal 78. Nächte

sunny 24 °C
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Vor einem Jahr machten wir den ersten Eintrag für unseren Bloc.
Nun heisst es noch einmal noch 78. Nächte und wir sind wieder zu Hause. Wir freuen uns auf euch alle und auf ein leckeres Fondue in der Heimat. Zuvor geniessen wir jedoch noch Ecuador und Kolumbien. Beide halten Highlights für uns bereit. Wir sind gespannt auf schöne Klettergebiete, die Galapagos Inseln und die wunderschönen Traumstrände in der Karibik.
Wir wünschen euch zu Hause eine schöne Herbstzeit wir sehen uns im Januar.

Hasta luego
Michèle und Sebastian

Eingestellt von broschizzl 17:06 Archiviert in Ecuador Kommentare (2)

Zorritos

sunny 28 °C
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Von Zorritos wussten wir eigentlich nur das es direkt am Pazifik liegt und wir mit unserem Auto bei einer kleinen schweizer/peruanischen Herberge am Strand übernachten können. Wir kamen nach 400 km Fahrt gegen 17 Uhr an und wollten noch baden. Was wir nicht so richtig erwartet hatten, war das warme Wasser. Es war traumhaft und so blieben wir gleich 3 Nächte um uns wieder einmal vom Reisestress und einem erneuten Werkstattbesuch zu erholen. Ausserdem stand ja wieder ein Grenzübertritt auf dem Programm und aus Erfahrung wissen wir, dass keiner wie der andere ist und es keine schlechte Idee ist, das Ganze ausgeruht in Angriff zu nehmen.

Eingestellt von broschizzl 17:03 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Huaca del Sol y de la Luna

sunny 30 °C
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Grundsätzlich hatten wir ja nun genug „alte Steine“ gesehen. Doch die Bilder der beiden Tempel sahen vielversprechend und ganz anders aus als alle bisherigen. Sie liegen in der Nähe der peruanischen Küstenstadt Trujillo. Von weitem sehen die beiden, von den Moche erbauten, Lehmziegelpyramiden aus wie Erdhäufen und man könnte sie glatt übersehen. Steht man davor kann man jedoch die Unterschiede gut erkennen. Wir besichtigten den Huaca de la luna mit einem Führer, welcher sich aber kaum um die Qualität der spanisch Kenntnisse seiner Zuhörer. Besonders beeindruckt haben uns die Wandmalereien bzw. -reliefs. Alle Farben sind mineralisch und daher immernoch gut erhalten. Auch das dazugehörige Museum ist sehr schön gemacht. Hier gibt es weitere Wandmalereien, Keramiken und Fossilien zu bestaunen. Leider ist auch hier das Fotografieren nicht erlaubt!!! Schade!

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Eingestellt von broschizzl 16:57 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Chavin de Huantar

sunny 20 °C
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Der Besuch einer weiteren archäologischen Stätte. In Peru gibt es davon eine Menge.
Bis heute weiss man nicht was Charvìn tatsächlich war. Vermutungen gehen dahin, dass es während seiner Blütezeit zwischen 400 und 200 v. Chr. ein Kultzentrum darstellte, in welchem Textil, Keramik- und Metallarbeiten getätigt wurden. Die Anlage Chavín gilt als die älteste Ansammlung von Steinbauwerken in Peru. Die Steinklötze bestehen aus Granit und wurden, von sehr sehr weit her, über die Flüsse in der Regenzeit herangeschifft. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude mit diversen Plattformen und Innenhöfen, die zum Teil durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind. Die Hauptbauwerke sind ein „Alter Tempel“ und ein „Neuer Tempel“ sowie eine dreistöckige, quadratische Pyramide. Zum Schutz von Erdbeben sind die Seitenwände um 7 Grad geneigt. Das ist ähnlich wie beim Boxen. Damit einen der Andere nicht umhaut, stellt man sich auch breitbeinig hin. Im Inneren befindet sich ein Labyrinth von kleinen Kammern, Treppen und Rampen. Vorsicht die Gänge sind sehr niedrig gebaut und schlecht ausgeleuchtet. Sebastian kann davon ein Lied singen. Die Mauern waren mit steinernen Köpfen verziert, die teilweise gut erhalten bzw. restauriert sind. Archäologen sind der Auffassung, dass es sich um Darstellungen von Opfern oder gefangener Feinde handelt. Die Steinreliefs zeigen Raubkatzen, Schlangen und Kondore.
Im Zentrum des Bauwerks befindet sich ein 4,5 m Hoher Monolith. „El Lanzòn“ ein menschlich gestaltetes Gottesbild, mit Krallen an Händen und Füßen. Der Monolith ist die älteste Figur, die in dieser Gegend gefunden wurde. Seit 1985 zählt Chavín zum UNESCO Welterbe.

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Eingestellt von broschizzl 16:50 Archiviert in Peru Kommentare (0)

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