Reise blog von Travellerspoint

Bolivien

La Paz


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Bienvenidos in La Paz. Die offizielle Hauptstadt von Bolivien erreichen wir in strömendem Regen. Drei Stunden dauert die Fahrt durch die Stadt bis zum Stellplatz im Hotel Oberland. Der Fahrstil der Bolivianer hier lässt sich nicht in Worte fassen. Eher in ein extrem lautes Hupkonzert. Wir haben die beinahe Unfälle irgendwann nicht mehr mitgezählt und auch nicht die Flüche des Fahrers :-) Ein Freund sagte später: "Das Problem wird erst gelöst wenn es da ist." Was die Situation auf den Strassen passend beschreibt.
Daher vermeiden wir es weiter in der Stadt herumzufahren und nehmen einen der öffentlichen Buse ins Zentrum.
Wir sehen uns mit der "Teleferico Roja" ( rote Gondelbahn), welche die Hügel mit dem tiefer gelegenen Zentrum verbindet, die Stadt von oben an. Der Friedhof auf den wir herabsehen, hat die Ausmasse einer kleine Stadt in der Stadt. Wobei die Toten nicht in der Erde, sondern in kleinen Gebäuden beigesetzt werden und wie bei den Lebenden haben die ärmeren dann eine "Wohnung" im Hochhaus und die reichen ihr "Eigenheim".
Wir schlendern weiter über den Markt, wo es unter anderem Hexenstände gibt, an welchen man alle möglichen Dinge für okkulte Rituale findet. Einen bleibenden Eindruck hinterlassen bei uns die getrockneten Lama-Föten. Auf dem Schwarzmarkt finden wir ausserdem eine Festplatte zu einem fairen Preis. Jetzt haben wir endlich Platz für die vielen Fotos. Soweit zu unseren zwei Tagen in La Paz. Bald schon heisst es: "Adios Bolivia! Holà Peru!"

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Salar de Uyuni

sunny 23 °C
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Die riesige Salzpfanne ist mit ihren über 10'000 Quadratkilometer der grösste Salzsee der Welt. Die Vorfreude war riesig und auch die Angst stecken zu bleiben, war gering, da wir ja mit Martin, Trixi und ihrem 4x4 Landcruiser unterwegs waren. Erstmal wurden jedoch die Autos in einem Hinterhof, der sich Garage nannte, von unten eingeölt. Diese Behandlung soll vor dem Salz schützen.
Die schlechte Strasse zur Einfahrt auf den Salar stellte noch einmal eine Bewährungsprobe dar und zog sich einmal mehr länger hin als gedacht.
Doch dann erstreckte kilometerweit sich das riesige, weisse Meer aus Salz vor uns. Zwei Tage und Nächte verbrachten wir hier und fuhren etwa 200km. Wir hatten viel Spass beim knipsen der unzähligen Fotos, haben auf einer Insel gegrillt und Brot gebacken und auch die fantastischen Sonnenauf- und untergänge liessen sich sehen und geniessen.
Auch den Fahrern alias Martin und Sebastian machte es sichtlich Spass, sich auf der grossen Fläche auszutoben. Wo hat man sonst eine mehrere Kilometer breite Strasse.

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Eingestellt von broschizzl 10:18 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

El Eden

sunny 17 °C
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Wie schon erwähnt waren wir mit Carlos ein paar Tage klettern. Er hat uns mit an einen Ort genommen, an welchem er gerade angefangen hat die ersten Haken zu setzen: "El Eden". Grob übersetzen heisst es "der Himmel". Wenn man selber klettert, erkennt man schnell, dass dieser Name im besten Fall noch untertrieben ist. Ein Eldorado aus Fels an einem Traumhaften Ort auf 4000m.ü.N.N.
Hier gibt es alles. Kleine Boulder, Highballs, technische und athletische Sportkletterrouten, perfekte bis zu 40m lange Risse zum Trad-Klettern und wahrscheinlich sogar einige Mehrseillängenrouten. Und das Beste ist: davon ist noch fast nichts erschlossen. Also eine Empfehlung für alle abenteuerlustigen Entdecker.

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Sucre

sunny 20 °C
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Auf 2800 m.Ü.M. liegt Sucre die offizielle Hauptstadt Boliviens (Sitz der Regierung befindet sich in La Paz). Wir verbringen hier etwas mehr als eine Woche. Die Altstadt von Sucre mit seinen Gebäuden aus dem 1800 Jahrhundert gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.
Im Hostel Pachamama finden wir Zuflucht für diese Zeit. Im grossen Garten, hätte auch unser Don Blanco Platz gehabt, wäre er nicht fast die ganze Zeit in der Werkstatt gewesen. Die Reparatur der Servolenkung nahm ganz schön Zeit in Anspruch. Der Mechaniker konnte nicht genug wiederholen:" La camionetta es de Suiza. No tenemos repuestos aqui. Necesitamos tiempo para reparar!"
Na ja, es gibt bestimmt weniger schöne Orte um hängen zu bleiben. So verbringen wir die Zeit mit einem Besuch auf dem Markt im nahegelegenen Tarabucco. An die vielen Leute und die engen Gassen muss man sich erstmal gewöhnen. Hier werden alle möglichen Artesanias (Selbstgemachtes) aus der Region feilgeboten. Auch mit Lebensmittel ist der Markt gut ausgestattet. Wir kaufen für unsere anstehenden Klettertage Essen ein. Zwei gewebte Tücher und eine kleine Tasche sind die Ausbeute des Tages. Wir als Touristen haben natürlich auch jedesmal den obligatorischen Gringozuschlag :) bezahlt. Da wir keine Tour gebucht hatten, sondern mit den Kleinbussen unterwegs waren, welche auch die Einheimischen als Fortbewegungsmittel nutzen, kommen wir auf dem Rückweg in den Genuss einen Bus voller Cokablätter kauender Bolivianer und Bolivianerinnen zu haben. Der Geruch ist sehr gewöhnungsbedürftig!
Drei Tage verbrachten wir ausserhalb Sucres beim Klettern mit Carlos. Er hat in der Umgebung von Sucre ganzen Klettergebiete erschlossen. Mehr wirklich engagierte Erschliesser gibt es, trotz des enormen Potenzials, leider nicht. Danach trafen wir Carlos noch einige male zum Bouldern in seinem Boulderraum. Zum Abschluss, lud er uns zu sich nach Hause zum Essen ein. Das war sehr eindrücklich. Zur Zeit lebt er mit seiner Frau auf ca. 13qm, aber die eigene Wohnung ist in Planung und soll Ende des Jahres fertig sein.
Am Abend vor unserer Abreise kamen noch weitere Autoreisende im Hostel an. Ein Pärchen aus Nürnberg und Trix und Martin aus Bern. Es wird ein lustiger Abend, denn auch Leen und Ruben zwei Belgier, die wir in Samaipata kennengelernt hatten, sind hier im Hostel abgestiegen. Wir beschliessen spontan noch eine weitere Nacht zu bleiben und verwöhnen die Neuankömmlinge mit Cuba Libre. Auch die Rückkehr unseres "Don`s" aus der Werkstatt wird begossen.
In diesen Tagen findet gerade ein Fest in Sucre statt. Menschen aus dem ganzen Land sammeln sich in der Stadt und tanzen in mehr oder weniger traditionellen Trachten auf den Strassen. Der Umzug zieht sich über Kilometer durch die Stadt...oder laufen die alle doch nur um den Block? Jedenfalls ist es ein extrem lebendiges Chaos, welches sich uns in dieser schönen Stadt präsentiert.
Am nächsten morgen brechen wir auf ans Ojo del Inca, eine heisse Quelle ca. 220 Km entfernt von Sucre. Dort sind wir mit Martin und Trix verabredet.
Unter einem prächtigem Sternenhimmel genehmigen wir uns ein Bad im 30 Grad warmem Wasser. Wieder mit Cuba Libre. Ab hier wollen wir gemeinsam zum Salar de Uyuni, was sicherlich keine schlechte Idee ist. Zum einen freuen wir uns über die nette Gesellschaft und zum anderen ist diese unterwegs mit einem 4x4 Landcruiser. Sollten wir also auf dem Salar im Salz stecken bleiben, ist Hilfe vor Ort.

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Eingestellt von broschizzl 16:23 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Über Samaipata nach Sucre

overcast 20 °C
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In Aquidauana machten wir auf einem gemütlichem Fischer-Zeltplatz direkt an einem Fluss den letzten Stop in Brasilien. Von Mücken zerstochen ging es am nächsten morgen über die Grenze in Corumba. Dummerweise waren wir gerade zum Beginn der Mittagspause da und mussten, wie einige andere, anderthalb Stunden auf den Zollbeamten warten. Diese Zeit nutzten wir dann um die nötigen Kopien der Einreiseformulare, Reisepässe und Führerscheine zu machen.

Weitere 20km später beschlossen wir in Puerto Suarez nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. In der Hoffnung, das es an der Laguna Caceres einen Campingplatz gibt, hielten wir uns in der Stadt auch gar nicht lange auf und fuhren zum See. Die einzige Strasse zum See endete an einem, von Bäumen beschatteten Platz mit einem Steg. Wir beschlossen auf dem Platz zu übernachten. Da es noch immer Stadtgebiet ist fragten wir einen älteren Herrn, ob es sicher sei hier zu übernachten. Er meinte, dass es an sich kein Problem ist, der Platz nachts aber oft von trinkenden Jugendlichen mit lauter Musik beschallt werde. Er vermittelte uns dann an eine Familie, auf deren Grundstück wir unseren "Don Blanco" abstellen konnten. Wir wurden zu Kaffee, Tee und Gebäck in ihr Haus eingeladen. Sie wollte daraufhin auch noch für uns kochen. Wir lehnten jedoch höflich ab. Die Verhältnisse in denen sie leben, muss man für europäische Verhältnisse wohl als ärmlich beschreiben. Die Decke des Hauses hing vor Feuchtigkeit und Schimmel schon ins Zimmer. Als Gäste bekamen wir die einzigen beiden Tassen, die anderen mussten sich mit Marmeladengläsern zufrieden geben. Das sie uns einluden war für sie eine Selbstverständlichkeit obwohl die Vorratsregale nur spärlich gefüllt waren. Später führte uns die ganze Familie noch auf einem kleinen Spaziergang durch die Stadt. Als wir abfuhren liessen wir eine grosse Packung hausgemachter Nudeln aus Paraguay und ein Armband für die Kleinste da. Mitgenommen haben wir eine einmalige Erfahrung.

Am nächsten Morgen ging es weiter 10 km bis zur ersten Polizeistation. Der junge Polizist dort meinte, wir müssen zurück nach Puerto Suarez und bei der Verkehrspolizei ein Formular für ausländische Autos abholen. "Hm? Noch nie davon gehört." Eine Stunde später und 100 Bolivianos (ca. 12 Franken) ärmer sind wir wieder zurück an selbigem Posten und wie soll es anders sein, das Formular wollte keiner mehr sehen. Unser Tagesziel bleibt trotz dem Zeitverlust immer noch Samaipata, welches wir nach etlichen Kilometern schlechter werdender Strassse erreichen. Auf einem netten und kleinen Hof mit Bungalows, Zeltplätzen und Kräutergarten lassen wir uns für die nächsten Tage nieder und besuchen die bedeutensten Inca-Ruinen in Bolivien. Auch den Geburtstag von Sebastian verbringen wir da. Es ist ein kalter Tag. Zum Frühstück gibts ein grosses Stück Schokoladenkuchen für das Geburtstagskind. Danach schreiben wir Blogbeiträge und wärmen uns im Schlafsack auf. Inzwischen haben wir auch wieder das Gefühl in Südamerika zu sein. Da Brasilien in vielen Dingen ziemlich europäisch anmutet, freuen wir uns wieder über die kleinen Bergdörfer, das einfache Leben der Menschen und die Gastfreundschaft.

Das nächste grosse Ziel, mit Klettermöglichkeit, ist Sucre. Davon trennen uns nur noch 470km. Leichter gesagt als getan. Auf dem ersten Stück der Strecke sind die Strassen ganz gut, aber durch die vielen Dörfer an der Strasse kommt man nicht richtig vorwärts. Der zweite Teil ist geprägt von Erdstrassen, Baustellen und 80 km zweispurigem Kopfsteinpflaster. Die Strasse fühlt sich an wie eine Achterbahn. Rauf und runter und rauf und wieder runter und noch weiter rauf. Nach 8,5 Stunden haben wir 330km geschafft. Mit dem Ergebnis, dass unsere Servolenkung, eins der grossen Schlaglöcher nicht besonders lustig fand und die gesamte Hydraulikflüssigkeit aus Trotz im Radkasten verteilte.

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Eingestellt von broschizzl 06:58 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Kurz durch Bolivien

sunny 22 °C
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Bisher haben wir wirklich viel über die Grenzen in Südamerika gehört. Lange Wartezeiten, extrem gründliche Durchsuchungen und unfreundliche Beamte sind die Dinge mit denen man sich plagen müsse. Bei unserem ersten Grenzübertritt mit dem eigenen Auto traf nichts davon zu. Nach 40min waren wir auf dem Weg durch den Süden von Bolivien in Richtung Paraquay. Unsere Strecke führte uns als erstes nach Tupiza, wo wir in einem Hostel mit Parkplatz übernachteten. Beim Abendessen trafen wir weitere Reisende aus Israel und Brasilien, die im selben Hostel einen Unterschlupf gefunden haben und in den nächsten Tagen Ausflüge auf den Salar de Uyuni und in die Silberminen von Potosi geplant hatten.
Am nächsten Morgen waren sie allerdings voll bepackt im Treppenhaus des Hostels anzutreffen. Allerdings nicht auf dem Weg zu ihren Ausflügen sondern in Richtung La Paz ins Krankenhaus, da einer von Ihnen starke Bauchschmerzen hat. Wir schauten uns an und dachten zurück an das letzte Abendessen. Es erschien uns schon da sehr mutig, mit unerprobten Mägen Spaghetti Carbonara in Bolivien zu probieren. Wir wünschen gute Besserung!
Unsere Fahrt geht weiter durch das landschaftlich atemberaubend schöne Hochland von Bolivien. Den höchsten Punkt dieser Etappe passierten wir auf fast 3600m ü.N.N. nach einer langsamen Fahrt über doch recht gute Erdstrassen. Schwerstarbeit für unseren Don Blanco. Bei der Abfahrt wurde dann auch noch die Geländegängigkeit unseres T4 auf die Probe gestellt und wir waren froh als wir den Talboden erreichten. Für die kommende Nacht wollten wir uns einen ruhigen Platz neben der Strasse suchen. Da wir aber noch etwas vorsichtig sind was die Sicherheit betrifft, fuhren wir an vielen Möglichkeiten vorbei und wurden langsam nervös, da es auch schon begann, dunkel zu werden.
Wir erreichten Entre Rios nach 300km als die Nacht uns schon eingeholt hatte und versuchten im einzigen Hotel ein Zimmer zu bekommen. Erfolglos. Alle Zimmer seien vom Eigentümer belegt. Das haben wir zumindest verstanden. Auf der anderen Seite des Flusses soll es aber ein "Campesino" geben. Klingt nach Camping finden wir und schauen es uns an. Wie wir später erfahren sind die Campesinos die "Landlosen" also so etwas wie reisende Arbeiter. Dementsprechend günstig konnten wir unseren Bus für eine Nacht in den Hof stellen und dementsprechend niedrig war auch der Standart der Unterkunft. Aber wir hatten einen sicheren Schlafplatz und beschweren uns nicht.
Der nächste Tag führte uns durch bergige Dschungellandschaften mit grandiosen Ausblicken bis nach Villamontes, die letzte Stadt vor Paraquay.
In einem gemütlichen Hostel quartierten wir uns ein und gingen am nahgelegenen Fluss in ein Fischrestaurant. Auch hier waren wir uns nicht ganz sicher, wie gut die Idee ist, aber der Fisch sah so lecker aus und wurde direkt vor dem Restaurant auf dem Grill zubereitet. Wir setzten uns in das Restaurant mit den meisten Gästen. Der Fisch war frisch und "muy rico".
Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Hof des Hostels und machten erste nähere Bekanntschaften mit der tropischen Tierwelt. In einem Baum sass ein grün roter Ara der ziemlich neugierig war und auch nicht wegflog. Wie wir feststellten, kann er das nicht mehr, denn ihm wurden die Flügel gestutzt. Nicht gerade sehr tierfreundlich dachten wir uns. Doch es kam noch besser, der Sohn der Besitzerin zeigte uns einem Gürteltier, welches er nicht etwas als Haustier gefangen hat. In einer alten Waschmaschine wartet das arme Tier auf seinen Einsatz beim Abendessen. Vielleicht etwas ungewohnt für Europäer, aber es wird uns klar, dass die Tiere die für uns exotisch sind, hier zum Alltag gehören und damit auch auf den Teller kommen oder als Haustiere fungieren.
Nach dem Frühstück brachen wir wieder auf in Richtung Paraquay. Unser Ziel war ein Dorf, welches von Schweizer Auswanderern gegründet wurde. So schnell zu erreichen ist dies aber nicht, wie sich herausstellte.

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Eingestellt von broschizzl 13:30 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

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