Reise blog von Travellerspoint

Von diesem Autor: MichèleS.

Puerto Madryn

sunny

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Nach drei grossartigen Kletterwochen und 600 km kommen wir in Puerto Madrin an. Die nahegelegenen Naturschutzgebiete darunter die Halbinsel Península Valdés sind weltweit bekannt für ihre Fauna. So kann man z.B. Wale, Seelöwen und Pinguine beobachten. Da wir ausserhalb der Saison reisen hoffen wir trotzdem den Meeresbewohnern zu begegnen.

Im Norden der Halbinsel gibt es einen Ort, an dem sich Orcas an den Strand spühlen lassen, um sich ein paar der leckeren Robben oder Seelöwen zu schnappen. Funktioniert ähnlich wie der Drive-In bei McDonalds nur mit rückwärts ausparken. Leider sind uns solche Beobachtungen nicht vergönnt. An diesem Tag liegen weit weniger Robben auf dem Buffet, als enttäuschte Touristen auf Beobachtungsposten. Wer also mehr Glück haben will sollte Puerto Madryn von Dezember bis Januar aufsuchen. Aber wir fahrten nicht mit leeren Augen weiter. Es zeigen sich zumindest ein paar Pinguine, die uns aber auch nicht verraten, wo sie ihre schicken Anzüge kaufen.

Bevor wir am nächsten Tag die Gegend wieder verlassen, wollen wir noch zum Punta Ninfas. Dort soll es eine Kolonie von Seeelefanten geben. Die Fahrt dahin geht über einige Kilometer schlechte Strassen und durch unzählige lange und strassenbreite Wasserlöcher. Immer wieder steigen wir aus dem Auto aus um zu sehen, ob die Löcher mit unserem kleinen Miet-Clio passierbar sind. Das spielt sich in etwa so ab: Sebastian watet ohne Schuhe durch die "Pfütze" um zum einen festzustellen wie tief sie ist und zum anderen wie sehr man einsinkt. An den unpassierbaren Wasserlöschern gibt es mittlerweile Ausweichwege über die angrenzenden Felder. Manchmal sogar Ausweichwege für die Ausweichwege. Fazit: Renault Clios sind geländetauglich. Angekommen finden wir die Kolonie mit ca. 25 Seeelefanten, die in der Sonne liegen und von uns nur peripher Notiz nehmen.
Wir können uns bis auf wenige Meter heranschleichen. Ab und zu hebt eines der Tiere den Kopf und schaut skeptisch. So wirklich gestört scheinen sie sich nicht zu fühlen. Zwei der männlichen Tiere liefern uns dann sogar noch einen Showkampf. Das war ziemlich eindrücklich, wie sich die riesigen Fleischwürste aufrichten und sich gegeneinander fallen lassen.

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Eingestellt von MichèleS. 09:26 Archiviert in Argentinien Kommentare (1)

Valparaiso

sunny 32 °C

Die zweite Station unserer Reise erreichen wir nach 2,5 Stunden Busfahrt. Das bunte Valparaiso.
Es gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Valparaiso besteht aus Häuseransammlungen, die sich über 45, zum Meer hin stark abfallende Hügel, erstrecken.
1536 wurde die Stadt mit dem Hafen gegründet und 1818 wurde Valparaiso zum wichtigsten Hafen an der Pazifikküste. Auch Schiffe der Marine liegen hier vor Anker. Allerdings ist es strengstens untersagt die grauen Monster abzulichten.
Valparaiso ist voller Kreativität. Die bunten Häuser und die unzähligen Strassenhunde gehören ebenso zur Stadt wie die vielen Strassenkünstler. Sie jonglieren während der Rotphasen an Ampeln oder auf den vielen Plazas. Andere machen Musik oder führen kurze Theaterstücke auf.
An vielen Ecken stehen kleine Buden die alles mögliche verkaufen, neben Strassenhändlern die jeweils nur ein Produkt feilbieten z.B. Toilettenpapier, Zigaretten oder Schnürsenkel. Valparaiso ist sehr lebendig.
Für die Micros (sowas wie Stadtbusse) existieren keine Fahrpläne und auch Haltestellen sind selten. Wer einsteigen will winkt. Es ist gar nicht so einfach bei diesen Geschwindigkeiten zu erkennen, wohin welche Micro fährt und nicht selten steigt man aus dem noch fahrenden Bus wieder aus. Wenigstens bremsen sie dafür etwas ab. Colectivos (taxiähnliche Autos) sind ein weiteres Fortbewegungsmittel. Sie fahren immer die gleiche Strecke und nehmen jeweils 4 Personen mit. Sind sie voll fahren sie los.
Als wir in Valparaiso ankommen ist die Stadt im Ausnahmezustand. Die Rally Dakar endet heute hier, wie man uns erklaert. Was für ein Spektakel. Dennoch ist unsere Unterkunft schnell gefunden. Wir werden herzlich begrüsst von Javiera und Benjamin. Ein junges Pärchen "muy amable". Dann sind da noch Mocca und Lukas, die beiden ehemaligen Strassenhunde. Sie hatten Glück und fanden hier ein zu Hause. Ausserdem wohnen Josuha aus Australien und Ramon aus Spanien hier. Wir kochen und essen gemeinsam. Wir fühlen uns ein paar Jahre zurück versetzt, WG Leben und zur Schule gehen. Nach einer Woche raucht uns schon ganz schon der Kopf und wir sind froh am Wochenende etwas Abwechslung zu haben.
Gemeinsam mit Ramon und seinen Neurowissenschaftlerfreunden besuchen wir den Nationalpark la Campana. Auf den Spuren von Darwin gehts in glühender Hitze auf den höchsten Berg der Gegend.
Da Benjamin ein grosser Fan von klassischer Musik ist, kommen wir auch in den Genuss der ersten live Mozart Symphonie unserers Lebens. Wer hätte das gedacht? Hier in Chile....
Wir besuchten eines der Häuser des Dichters, Botschafters, Sammlers und Nobelpreistraegers Pablo Neruda. Es ist als Museum für jedermann zugänglich. Viele seiner Sammlerstuecke sind noch im Haus. Fast die komplette zum Meer ausgerichtete Fassade besteht aus Fenstern. Dieser Ausblick ist inspirierend.
Wir verbringen auch zwei tolle Tage am Strand mit Tashi, Lorena, Nyma, Siro und Miguel (unsere Freunde aus der Schweiz). Ausserdem werden wir von Ihnen zum Grillen bei Ihren in Valparaiso lebenden Grosseltern eingeladen. Que bueno asado. WOW! Zwei grosse Grills voll mit Fleisch. Geladen wurden wir auf um Acht. Essen gabs dann aber erst gegen elf. Nur eines der Beispiele an denen wir merken, dass die Zeit hier etwas anders läuft als bei uns in Mitteleuropa. Das haben wir schnell begriffen. Es ist normal, dass man auf einen Freund oder die Micro ne halbe Stunde wartet. Wir schmieden nun Pläne für unsere weitere Reise und lassen uns überraschen was die nächsten Wochen so bringen werden.

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Ein kleiner Teil der Hügel von Valparaiso
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Ein Haus nur für Friseure :)
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Casa Pablo Neruda
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Cerro La Campana - der erste Gipfel
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Aufstieg bei 32 Grad
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Der Hafen
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Seehunde im Hafenbecken

Eingestellt von MichèleS. 13:59 Archiviert in Chile Kommentare (1)

A wie Abschied bis Z wie Zu

rain 1 °C

A wie Abschied
Bohnen im
Chillie

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Deutsche Freunde in der Schweiz
Essen mit
Feuerschale
Glühwein Sause

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Heisser Punsch
Im dunkeln Garten
Jacken dicht im
Kerzenlicht
Lümmeln auf der Couch

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Mitternacht ist um
Nieselregen nun vorbei nasser Regen stellt siche ein
Ohne Schwäche alle da
Phantastischer Kuchen wunderbar
Quasseln
Raclette

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Southern Comfort und Suppe liessen
Tiefe Temperaturen
Ueberstehen und
Viel Spass haben

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Wetter hart waren sie alle
X-Fach Danke
Yeeeeaaaahh
Zu und aus um fünf

Eingestellt von MichèleS. 07:18 Archiviert in Schweiz Kommentare (0)

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