Reise blog von Travellerspoint

Januar 2014

Santiago de Chile

sunny 28 °C
View the Map & Der Plan auf broschizzl's Reise-Karte.

Nach einem doch recht angenehmen Zwei-Stunden-Flug von Zürich nach Madrid, hat bei der Landung zwar die Bordbeleuchtung geflackert, aber vor lauter Vorfreude war uns das auch egal. Nach zwei Stunden warten und Burger essen in Spanien, ging es dann endlich über den grossen Teich. Dreizehn Stunden mit kalter Lasagne oder wahlweise kaltem Hühnchen. Genau so lang gab es auch anstatt des normalen Unterhaltungsprogramms die Bilder der Heckkamera des Flugzeugs zu sehen, was ja eigentlich ganz interessant sein kann, nur bei einem Nachtflug recht sinnfrei ist. Aber sicher gelandet sind wir dann schlussendlich doch.

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Endlich Ankunft in Santiago. Knack. Beine wieder ausgestreckt.
Wir hatten uns vorgenommen den Weg zum Hostel, zur Schonung unseres Reisebudgets, mit den Micros (wie die Chilenos ihre Buse nennen) und der Metro zurückzulegen und damit auf die wohl oft überteuerten Taxis zu verzichten. Unter ständigem Wiederholen der Worte: "No Taxi!" kämpften wir uns durch die Horde der energisch winkenden Fahrer der selbigen zum Bus ins Zentrum durch und wechselten dort in die Metro. Als wir nach wenigen Stationen dann die letzten Meter zu Fuss zum Hostel gingen, begegnete uns freudestrahlend und weltoffen auch gleich der erste Sonnenbrand.

Die vielen Menschen, bei denen wir uns nach dem Weg erkundigten, waren nicht nur freundlich und hilfsbereit. Sie machten uns auch gleich auf ein grösseres Problem mit unseren Spanischkenntnissen aufmerksam. Wir könnnen zwar ganz gut Fragen in akzentbehafteten und gebrochenem Spanisch stellen aber bei der Antwort mehr als die Richtung der zeigenden Hände zu verstehen, war uns leider nicht möglich.
Phuuuuu. Sprechen die Menschen hier wirklich Spanisch???. "No entiendo. Hablas màs despacio, por favor". Wir erinnern uns an die Spanischlehrerin der Migro-Klubschule: "Merkt euch diesen Satz ihr werdet ihn brauchen."

Aber irgendwie sind wir dann doch ans Ziel gekommen und auch bis ins etwas ausserhalb gelegene Klettergebiet haben wir uns zwei Tage später durchgefragt. Nach und nach haben wir dann auch erfahren und gesehen, dass wir wohl in einem Viertel von Santiago abgestiegen sind, in dem man nachts als "Gringo" besser drin bleibt. Und so geniessen wir die warmen Abende auf der Dachterrasse des Hostels mit Wein, Chips und Verkehrslärm.
Wie uns von unserer Freundin Madelein später gesagt wurde, soll es wohl auch nicht ratsam sein mit einem Stadtplan in der Hand irgendwo rumzustehen. Damit würde man sich scheinbar als leichtes Opfer für Trickdiebe zu erkennen geben. Ähnliches hören wir auch von anderen aber passiert ist uns bisher nichts. Wir fühlen uns weiterhin sicher, planen die nächsten Tage und buchen einen Sprachkurs im zwei Stunden entfernten Valparaiso.

Nach drei Tagen akklimatisieren in Santiago, hatten wir dann aber auch genug von der Stadt. Wir haben schnell gemerkt das die Smog-Wolke wohl nicht so schnell ihre Verwandten in Buenos Aires besuchen wird und daher weiterhin wie ein undurchdringbares Tuch über der Stadt liegt und die Luft stickig und heiss werden lässt.

Also Rucksäcke wieder gepackt und auf in den Bus ins bunte Valparaiso.

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Nein, kein Baum eine blühende Agave!
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Streetart in Santiago
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Terremoto (zu deutsch Erdbeben) con Madeleine
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Metro en Santiago

Eingestellt von broschizzl 10:05 Archiviert in Chile Kommentare (3)

Und prost und tschüss

overcast 10 °C
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Eingestellt von broschizzl 08:59 Archiviert in Schweiz Kommentare (4)

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