Reise blog von Travellerspoint

Otavalo

overcast 18 °C
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Der kleine Ort stand schon lange auf der Liste unserer Reiseziele in Ecuador. Nicht zuletzt aufgrund der Märkte, welche hier stattfinden. Wir wurden nicht enttäuscht. Früh morgens machten wir uns auf den Weg zum Tiermarkt. Es scheint ein nicht ganz ungefährliches Spektakel zu sein. Riesige Schweine an Seilen in Händen von Kindern, wo schon die Männer Probleme haben die Tiere unter Kontrolle zu halten. Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht. Schweine eben. Auf dem Platz herscht ein unbeschreibliches durcheinander Tiere werden von Polizisten aufgesammelt, damit Taxis und Viehtransporter wieder passieren können. Man findet auf dem Markt alles von kleinen Kätzchen, Hündchen und Kücken über ausgewachsene Hennen, Kühe, Esel und auch Pferde. Eine Kuh bekommt man für 80 Dollar.
Der Kunsthandwerkmarkt ist Samstags riesig und ist nicht ausschliesslich für Kunsthandwerk. Man findet so ziemlich alles von Lebensmittel über Kleider bis hin zu Schrumpfköpfen. Der Markt ist bunt und laut. Verlaufen kann man sich auch ohne grosse Anstrengung. Da wir nun Käufer für unseren Bus haben, was unser Reisebudget wieder etwas entspannt, können wir uns auch einige Souvenire leisten.

Wir treffen hier auf alte Bekannte Leen und Ruben aus Belgien sind mal wieder zur selben Zeit am selben Ort. Und ziehen dann wegen des besser werdenden Wetters und natürlich wegen uns auf den Camping um. Von ihnen wird uns der Parque Condor in Otavalo wärmsten empfohlen. Ein Vogelpark hoch oben über Otavalo. Geründet und betrieben wird dieser von einem holländischen Falkner. Hier finden Raubvögel und Eulen die früher verbotenerweise als Haustiere gehalten wurden oder die einfach nur Pech hatten (z.B. aus dem Nest gefallen, weil Baum gefällt) ein zu Hause. Auch ein Andencondor gehört zur Familie. Es ist der erste den wir nach fast elf Monaten in Südamerika sehen. Jeden Tag gibt es zwei Flugshows. Der Condor darf leider nicht fliegen. Der Besitzer erklärt uns, die Bauern der Gegend hätten Angst um ihr Vieh weshalb die Gefahr besteht, dass er von ihnen abgeschossen wird. Für uns öffnet er aber im Käfig kurz seine riesigen Schwingen.

Am nächsten Tag bauen wir im Bus das Bett zum Sofa um und nehmen Leen und Ruben mit nach Ibarra, unser letzter Stop vor der kolumbianischen Grenze. Denken wir zumindest.

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Eingestellt von broschizzl 12:47 Archiviert in Ecuador

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