Reise blog von Travellerspoint

Puerto Madryn

sunny

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Nach drei grossartigen Kletterwochen und 600 km kommen wir in Puerto Madrin an. Die nahegelegenen Naturschutzgebiete darunter die Halbinsel Península Valdés sind weltweit bekannt für ihre Fauna. So kann man z.B. Wale, Seelöwen und Pinguine beobachten. Da wir ausserhalb der Saison reisen hoffen wir trotzdem den Meeresbewohnern zu begegnen.

Im Norden der Halbinsel gibt es einen Ort, an dem sich Orcas an den Strand spühlen lassen, um sich ein paar der leckeren Robben oder Seelöwen zu schnappen. Funktioniert ähnlich wie der Drive-In bei McDonalds nur mit rückwärts ausparken. Leider sind uns solche Beobachtungen nicht vergönnt. An diesem Tag liegen weit weniger Robben auf dem Buffet, als enttäuschte Touristen auf Beobachtungsposten. Wer also mehr Glück haben will sollte Puerto Madryn von Dezember bis Januar aufsuchen. Aber wir fahrten nicht mit leeren Augen weiter. Es zeigen sich zumindest ein paar Pinguine, die uns aber auch nicht verraten, wo sie ihre schicken Anzüge kaufen.

Bevor wir am nächsten Tag die Gegend wieder verlassen, wollen wir noch zum Punta Ninfas. Dort soll es eine Kolonie von Seeelefanten geben. Die Fahrt dahin geht über einige Kilometer schlechte Strassen und durch unzählige lange und strassenbreite Wasserlöcher. Immer wieder steigen wir aus dem Auto aus um zu sehen, ob die Löcher mit unserem kleinen Miet-Clio passierbar sind. Das spielt sich in etwa so ab: Sebastian watet ohne Schuhe durch die "Pfütze" um zum einen festzustellen wie tief sie ist und zum anderen wie sehr man einsinkt. An den unpassierbaren Wasserlöschern gibt es mittlerweile Ausweichwege über die angrenzenden Felder. Manchmal sogar Ausweichwege für die Ausweichwege. Fazit: Renault Clios sind geländetauglich. Angekommen finden wir die Kolonie mit ca. 25 Seeelefanten, die in der Sonne liegen und von uns nur peripher Notiz nehmen.
Wir können uns bis auf wenige Meter heranschleichen. Ab und zu hebt eines der Tiere den Kopf und schaut skeptisch. So wirklich gestört scheinen sie sich nicht zu fühlen. Zwei der männlichen Tiere liefern uns dann sogar noch einen Showkampf. Das war ziemlich eindrücklich, wie sich die riesigen Fleischwürste aufrichten und sich gegeneinander fallen lassen.

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Eingestellt von MichèleS. 09:26 Archiviert in Argentinien

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Kommentare

So cool echt Super Merci für eui iiträg. Immer lässig schlicht mitreise. Liebi Grüessli und dicke Kuss Elsbeth

von Elsbeth

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